20 Jahre nach ihrem starken Debüt und etlichen, weiteren mega Alben, gelingt es Visions Of Atlantis mit ihrem neuesten Symphonic Metal Epos „Pirates“, das bislang gewaltigste, vielseitigste und großartigste Meisterstück ihrer Laufbahn, zu veröffentlichen. Das ist mir eine XXL – Review wert und selbstverständlich, gibt es dafür auch die maximale Punktzahl! 10/10

Die im österreichischen Bruck an der Mur beheimatete, inzwischen international besetzen Visions Of Atlantis, haben im Jahr 2000 ihre Segel gehisst und nur 2 Jahre später ihr hochklassiges, viel beachtetes Debüt „Eternal Endless Infinity“ auf den Markt gebracht, was seinerzeit auch von mir, nicht unbemerkt geblieben ist. Es folgten etliche Besetzungswechsel, mit der 2. Scheibe „Cast Away“ und der Single „Lost“, der erste große Meilenstein. Es musste, nur wenige Jahre nach ihrem Ausstieg, der tragische, krankheitsbedingte Tod von Ur-Sängerin Nicole Bogner verkraftet werden und die eine oder andere Schaffenskrise, nebst weiteren Personalsorgen, begleiteten den Weg dieser großartigen Band, die dennoch, regelmäßig für tolle Alben gesorgt hat. Es ist Thomas Caser (Schlagzeug), dem Bandleader und letzten, verbliebenen Gründungsmitglied zu verdanken, dass es Visions Of Atlantis heute überhaupt noch gibt. Nur seinem Willen und seinem Enthusiasmus, ist der Fortbestand der Gruppe zu zu schreiben. 2013 unternahm der sympathische Österreicher, der ja bekanntermaßen, auch einer der Geschäftsführer bei Napalm Records ist, nach längerer Pause einen Neustart und führte seine runderneuerte Band wieder auf einen erfolgreichen Weg. Eine EP, zwei tolle Studio Alben, ein Live-Album und eine Live-DVD waren das Ergebnis, ehe nun mit dem neuen Meisterwerk „Pirates“, vermutlich der ganz große Wurf gelungen ist. Nach dem 2019er Album „Wanderers“ gab es nun ein paar Kurskorrekturen, inklusive eines kleinen Image-Wechsels. Inhaltlich ist man zwar traditionell, bei der Seefahrt geblieben, durch das Piraten-Thema, ist man aber nun auf eine etwas dunklere und mystischere Seite gewechselt, was dem Gesamtkonzept und dem Charisma der Band, sehr gut zu Gesicht steht, wie ich finde. Ideengeberin dazu, war übrigens Sängerin und Texterin Clémentine Delauney, die seit dem Neustart 2013 mit an Bord ist und ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges ist. Auch bei der Produktion sind Visions Of Atlantis einen neuen Weg gegangen und haben die Geschicke in die Hände von Felix Heldt gelegt, der in dem Nürnberger Seperate Sound Studio für eine großartige Arbeit gesorgt hat und sich zusätzlich, auch noch ein bisschen am Songwriting beteiligt hat. Um ganz sicher zu gehen, dass das Album den perfekten, finalen Schliff bekommt, hat man Mix und Master Jacob Hansen anvertraut, der, wie man das von ihm gewohnt ist, einen grandiosen Job gemacht hat. Den wesentlichen Teil der Kompositionen haben Sänger Michele „Meek“ Guaitoli (Temperance), der seit 2018 mit an Bord ist und Sängerin Clémentine Delauney übernommen und dabei ein phänomenales Gespür für große Melodien und einen riesigen Ideenreichtum bewiesen. Dieses Kreativ-Team bei Visions Of Atlantis, ist in den letzten Jahren ganz eng zusammen gewachsen, seit Michele Guaitoli zur Band gestoßen ist und die Harmonie ist, sowohl beim Songwriting, als auch „Live“, sehr gut zu erkennen. Die neue, personelle Beständigkeit ist aber auch insgesamt einer der entscheidenden Faktoren für die jüngsten Erfolge des österreichisch/italienisch/französischen Quintetts, bei dem auch weiterhin an den Saiteninstrumenten, Gitarren-Gott Christian „Dushi“ Douscha und Dragony – Bassist Herbert Glos zu hören sind. Ein wesentliches Ergebnis der Kurskorrektur in Sachen Album-Produktion, sind zweifelsfrei und unüberhörbar, die deutlich kraftvolleren Orchester-Arrangements, die übrigens Lukas Knöbl zu verantworten hat. Auch ist insgesamt, das Klanggerüst der Kompositionen deutlich opulenter ausgefallen. Die Stücke haben wesentlich mehr Volumen und auch die metallische Härte, steht spürbar mehr im Fokus. So sind die Songs auf „Pirates“ extrem ausgewogen, sehr vielseitig, mit, sowohl lyrischem, als auch musikalischem Tiefgang. Das Songwriting ist, in der Tat, sehr facettenreich ausgefallen, mit teils sehr interessanten Strukturen, die Spannung, Abwechslung und eine großes Maß an Freiheit vermitteln. Überhaupt scheint das Thema „Freiheit“ ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil der einzelnen Stücke zu sein, denn so vielseitig, so ausdrucksstark, so grenzenlos, habe ich Visions Of Atlantis noch nie zu vor erlebt. Die emotionalen und tiefgründigen Texte von Clémentine Delauney bestätigen diesen Eindruck, der auf den Punkt gebracht, bei dem zentralen Song „Freedom“, nicht nur „Live“ seine Wirkung zeigt. Um nun das zugrunde liegende Piraten-Thema noch authentischer und musikalisch lebendiger wirken zu lassen, haben Visions Of Atlantis einen namhaften Gastmusiker eingebunden, der bei 4 Stücken Flöte und Dudelsack eingespielt hat. Die Rede ist von niemand Geringerem, als Ben Metzner, von Feuerschwanz und dArtagnan. Der Kontakt dürfte wohl über Produzent und Co-Songwriter Felix Heldt entstanden sein, der mit beiden Bands von Ben Metzner, regelmäßig zusammenarbeitet. Ehe wir uns den einzelnen Songs widmen, möchte ich noch das tolle Cover-Artwork von „Pirates“ hervorheben. Dies stammt aus der künstlerischen Hand von Zofia Dankova, die hier ein sehr kreatives Geschick gezeigt hat.

„Pirates Will Return“ eröffnet den Reigen an fantastischen Hits. Zur Einleitung gibt es schwere Piano-Klänge und kraftvoll in Szene gesetzte Streicher, ehe dann der Heavy Metal mit Vollgas Einzug hält. Die wundervolle Clémentine Delauney kann gleich zu Beginn ihr Repertoire ausschöpfen, unter anderem mit kurzen Ausflügen in die klassische Sopran-Stimmlage. Der sehr abwechslungsreiche Auftakt, hält neben druckvollem Power Metal, auch sanfte, melancholische und getragene Momente bereit, was der Dramaturgie des Stückes gut zu Gesicht steht. Satte Chöre sorgen für zusätzliches Volumen und schon beim Opener wird klar, dass Clémentine Delauney und Michele Guaitoli zum stärksten Gesangs-Duo im Symphonic Metal Genre, zusammengewachsen sind. Als Sahnehäubchen beim Opener, gibt es einen opulenten, sehr hymnischen Refrain und Christian Douscha überzeugt mit einem starken Gitarren-Solo. „Melancholy Angel“ ist vielleicht der Über-Song, der Mega-Hit in der Band-Historie von Visions Of Atlantis. Wer auf der abgelaufenen Album-Release-Tour dabei war, durfte erfahren, dass das Stück auf der vorangegangen US-Tour, den Spitznamen „Jump-Jump-Song“ erhalten hat. Keine schlechte Bezeichnung für eine Nummer, bei der man vor allem auch „Live“, so richtig abgehen kann. Nach stimmungsvollem Start, mit einem leicht melancholischen Unterton geht es schwungvoll weiter. Clémi übernimmt die erste Strophe und nach einem absoluten Hammer-Ohrwurm-Refrain, singt Meek dann die 2. Strophe, um sich dann im Weiteren, mit seiner Gesangs-Partnerin ab zu wechseln. Die perfekte Harmonie ist bei diesem Meisterstück zu jeder Sekunde spürbar und „Live“, sind es fast schon spielerische Duelle, was das Ganze nur noch lebhafter und authentischer macht. Natürlich gibt es dazu auch ein tolles Video, das sicherlich bei vielen von euch, schon mal in der Dauerschleife gelaufen ist. Auch das gut siebenminütige „Master The Hurricane“ wurde zuletzt mittels eines Kurzfilms, bereits vorab veröffentlicht. Für mich, so etwas wie der verkappte Titel-Song von „Pirates“. Sehr filigrane Orchestrierung, wunderbare Tempo-Variationen, spannende Song-Struktur, eine satte Wand aus kraftvollem Power Metal, die der Stärke von Thomas Caser, Herbert Glos und Christian Douscha, an ihren jeweiligen Instrumenten zu verdanken ist. Auch Ben Metzner hat hier seinen ersten Gastauftritt und gibt dem ganzen eine folkloristische, launige Note. Das wundervolle Gesangs-Duo begeistert durch Charisma und individuelle Stärke. Mal sanft, mal energisch, mal stimmgewaltig opulent. Satte Backings schaffen erneut ein tolles Volumen. Der epische, sehr klassisch akzentuierte Mittelteil, mit teils dominanten Cello-Klängen und ein paar ruhige Passagen, sorgen für den Spannungsaufbau, für einen überragenden Endspurt. „Clocks“ war von Beginn an, ein Lieblingslied von mir. Ein Song der auch „Live“, sofort bei allen eingeschlagen hat, selbst bei denen, die das Stück da, zum ersten Mal gehört hatten. Eigentlich ein stimmungsvoller, rhythmischer Gute-Laune-Rocker, der aber textlich, durchaus Tiefgang hat und zwischen den Zeilen, etwas weniger fröhlich, eher nachdenklich stimmt. Wie schon angedeutet, ein Parade-Stück für die Bühne, absolut mitreißend und eigentlich vom ersten Moment an geeignet, um ein bisschen mit zu trällern. Ich hatte es oben schon erwähnt, „Freedom“ gehört von seiner Aussage und seiner Ausstrahlung her, sicher zu den wichtigsten Songs auf dem mittlerweile 8. Studio-Album von Visions Of Atlantis. Er verkörpert die Neuausrichtung, er suggeriert nicht nur vom Titel her, das Gefühl von Freiheit, sondern vielleicht auch ein bisschen den Antrieb, alles erreichen zu können. Am Anfang gibt es ein paar dezente, fernöstlich anmutende Klangmuster, was für ein schönes Flair sorgt. Insgesamt ein ruhigeres Stück, was zuerst Michele Guaitoli und danach auch Clémentine Delauney in den Vordergrund stellt. Grundsätzlich, relativ sparsam instrumentiert, von den Arrangements mal abgesehen, lediglich Thomas Caser rückt im Verlauf, mit seinem Schlagzeug-Spiel, etwas mehr ins Rampenlicht. Der Song steigert sich fast unmerklich in seiner Intensität und das französisch/italienische Gesangs-Duo, verhilft dem Stück zu einer überragenden Live-Hymne, bei der mittels Ohohoh-Chören, ein tolles Mit-Sing-Lied fürs Publikum wird. Da stimmt einfach alles. „Legion Of The Seas“ war vor einigen Wochen die erste akustische und visuelle Kostprobe von „Pirates“. Nach dramatischem und düsterem Beginn, setzt gewaltige Metal Power ein und machte vom ersten Moment an klar, wo auf dem neuen VoA-Album die Reise hingehen würde. Kraftvolle Gesangs-Linien von Clémi und Meek, dazu ein erhabener, majestätischer Refrain, sind Garanten für eine echte Hymne. Satte Rhythmus Power von Thomas Caser am Schlagzeug und Herbert Glos am Bass, sorgen für gewaltigen Druck, das starke Riffing von Christian Douscha reißt den Zuhörer förmlich vom Sitz. Für Abwechslung sorgen ein paar gut integrierte, ruhige Sequenzen und kurze klassische Gesangs-Passagen, von Clémentine Delauney. All das steht im perfekten Einklang mit den Orchester-Arrangements. Brillant komponiert und genial umgesetzt. Auch beim folgenden „Wild Elysium“ steht der Power Metal im Vordergrund. Gelegentlich sogar ein richtig schöner Headbanger, der hier und da, auch ein paar progressive Elemente offenbart. Die Gitarren wurden teils ein wenig in den Hintergrund gemixt, was den beiden Stimmwundern, erneut die Gelegenheit gibt, ihre Stärken dem Publikum zu zeigen, vor allem Michele Guaitoli, gefällt mir hier besonders gut. Tatsächlich kam das Stück bei mir erst nach dem dritten/vierten Mal so richtig an, gehört inzwischen aber zu meinen Top-Favoriten, nicht zuletzt wegen des überragenden Power-Chorus. „Darkness Inside“ kommt im mittleren Tempo daher. Feine Piano-Klänge zu Beginn. Clémentine Delauney mit wundervoller, warmer, weicher, teilweise fast schon sonorer Stimme, wo ihr Meek in der 2. Strophe, in nichts nach steht. Der Refrain ist einfach nur göttlich und die Arrangements sorgen zusätzlich, für eine sehr schöne Stimmung. Christian Douscha liefert mit einem tollen Solo, die Einleitung zu einem großartigen, sehr opulenten Song-Finale. Das möchte ich sehr gerne auch mal „Live“ hören! Bei „In My World“ gibt es dann den nächsten Gast-Auftritt von Ben Metzner zu bestaunen. Mit tollem Flöten-Spiel wird das Lied eingeleitet und durch das Dazutun des Folk-/Mittelalter-Musikers, bekommt das Stück das besondere Etwas. Sehr stimmungsvoll und facettenreich komponiert, mit sehr viel Volumen und Detail-Arbeit, im Besonderen bei den Arrangements. Clémi mitunter, auch wieder etwas klassisch akzentuiert, Meek ergänzend, als perfekter Duett-Partner. Ich kann es nur wiederholen, die beiden sind das beste Stimm-Duo im Metal-Genre! Punkt! Hört euch nur mal bei diesem Stück die Ausdrucksstärke und die Vielseitigkeit der beiden an, das ist einzigartig! Der ausgedehnte, instrumentale Mittelteil, ist dann auch eine sehr gute Spielwiese für den Rest der Truppe und so können Christian Douscha, Herbert Glos und Thomas Caser, ein weiteres Mal, mit Bravour unter Beweis stellen, was für großartige Musiker sie sind. Auch Ben Metzner kommt hier im Weiteren nochmal ordentlich zum Zug und leitet über, in einen sehr kraftvollen Ausklang. „Mercy“ bietet alles was man von einem Symphonic Metal Hit erwartet. Vor allem, all das, was so manche Genre-Größe, in den letzten Jahren schmerzlich hat vermissen lassen. Ich nenne jetzt mal keine Namen… . Neben einer üppigen Orchestrierung, steht natürlich der Metal an oberster Stelle. Druckvolle Instrumentierung am Anschlag, ein epischer, hymnischer Monster-Refrain, gewaltige Chöre und ein mega Solo. Die tolle Dramaturgie und die variantenreiche Umsetzung, lassen vor dem inneren Auge eine tolle Abenteuer-Geschichte vorbeiziehen, inszeniert auf einer großen, bildreichen Bühne, dazu ein großes Orchester. Letzteres wird es bei ein paar ausgewählten Festival-Shows in diesem Sommer, ja sogar tatsächlich wieder geben! „Heal The Scars“ ist eine wunderschöne, hoch emotionale Ballade, mit etlichen Gänsehaut-Momenten, bei der Clémentine Delauney am Mikro alleine agiert, quasi als Solo-Auftritt. Die sympathische Französin zeigt hier aber auch wirklich alles, was sie stimmlich zu bieten hat, mit unglaublich viel Feingefühl und Charisma. „Heal The Scars“ ist ein ganz großes Highlight auf „Pirates“, ein Stück, das sie auch weitestgehend selbst geschrieben hat. Die metallische Instrumentierung ist zurückhaltend, Piano und Streicher stehen im Vordergrund und für die ganz besonderen Augenblicke und für sehr viel Ausstrahlung, sorgt ein weiteres Mal Ben Metzner, der sich hier den Dudelsack geschnappt hat und diesem tollen Lied die Krone aufsetzt. Auch beim Album-Finale „I Will Be Gone“, darf dieser großartige Musiker nochmal sein Können zeigen und liefert einige nordisch-folkige Klänge zum Start. Nach und nach setzen, wenn auch etwas verhalten, die übrigen Instrumente mit ein. Michele Guaitoli ist hier natürlich auch wieder mit an Bord. Der zweistimmig vorgetragene Chorus wirkt schwer und getragen. Beide Stimmen agieren auf höchstem Niveau, die Vocallines kommen erhaben und majestätisch rüber. Im Besonderen, der opulente Mittelteil, erinnert ein wenig an Filmmusik von großen Helden-Sagas. Mit Flöte und Dudelsack leitet Ben Metzner dann den voluminösen Ausklang dieser unglaublich starken Scheibe ein. Genial, grandios, gigantisch!

Liebe Leser, ich hoffe ich konnte euch ein wenig vermitteln, wie sehr ich von „Pirates“ überzeugt und begeistert bin. Viele von euch werden das Album sicher auch schon kennen und können meine Euphorie, vermutlich ganz gut nach empfinden. Einige von euch hatten sicherlich auch schon die Möglichkeit, eine Show auf der kurzen, soeben zu Ende gegangen Album-Release-Tour, mit den tollen Support-Bands Secret Rule und Emetropia, mit zu erleben. Dann wisst ihr, die neuen Songs sind auch „Live“, eine Naturgewalt und der Entertainment-Faktor ist riesig! Wem dieses Glück bisher nicht zu Teil wurde, darf sich auf einige Sommer-Festivals freuen und auch auf eine Tour im Herbst, zu der Visions Of Atlantis in Kürze, ein paar weitere Details bekannt geben wollen.

Ich möchte an dieser Stelle meinen herzlichsten Glückwunsch aussprechen. „Pirates“ ist ein überragendes Meisterwerk geworden. Die vorgenommenen Veränderungen haben zu 100 % Erfolg gebracht und ich freue mich auf viele, weitere Alben von Visions Of Atlantis, in dieser Konstellation! Diese Gruppe, in dieser Besetzung, mit diesem Produktions-Team, hat das Zeug dazu, um nun endlich, einen wohl verdienten Platz unter den Top-Bands des Symphonic Metal Genres ein zu nehmen!

Band

Clémentine Delauney (Gesang)
Michele Guaitoli (Gesang)
Christian Douscha (Gitarre)
Herbert Glos (Bass)
Thomas Caser (Schlagzeug)

Titel

  1. Pirates Will Return
  2. Melancholy Angel
  3. Master The Hurricane
  4. Clocks
  5. Freedom
  6. Legion Of The Seas
  7. Wild Elysium
  8. Darkness Inside
  9. In My World
  10. Mercy
  11. Heal The Scars
  12. I Will Be Gone
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