Wer auf hochklassigen Melodic Rock steht, kommt an Mayank nicht vorbei! Die neue Band des brasilianischen Sängers Gui Oliver, veröffentlichte unlängst ihr selbst betiteltes Debüt. Eine wunderbare Sammlung toller Songs, mit großartigen Melodien und feinen Riffs. Hier reiht sich Ohrwurm an Ohrwurm! 8,5/10

Auch bei Mayank handelt es sich um eine Veröffentlichung aus dem Hause Frontiers Records. Bereits vor mehr als 10 Jahren fand Gui Oliver’s damalige Band Auras dort eine Heimat und er konnte erste Erfolge feiern. Einige Jahre später gelang ihm dasselbe mit seiner Band Landfall und deren herausragenden Debüt „The Turning Point“, das im letzten Jahr über das Label auf dem Markt kam. Die Zusammenarbeit mit Landfall und natürlich auch mit Gui Oliver’s neuem Projekt Mayank, ist über die Verbindung zu Alessandro del Vecchio entstanden, der ja bekanntermaßen, das musikalische Gesicht bei Frontiers ist und neben seinen Fähigkeiten als Multiinstrumentalist, auch ein begnadeter Komponist und Produzent ist. So fehlten nur noch ein Drummer, den man in Nicholas Papapicco fand, nebenbei bemerkt, auch ein Stammgast beim italienischen Label und ein Gitarrist, für diesen Posten konnte Perfect Plan Saitenvirtuose Rolf Nordström gewonnen werden. Das Mayank Debüt ist musikalisch eine absolut runde Sache geworden. Die Songs sind allesamt super catchy, wie man so schön sagt. Alessandro zeigt mal wieder auf beeindruckende Art, was für ein tolles Gespür er für große Melodien hat. Fette Keyboards und feine Riffs sind die Grundessenz, die fantastischen Vocals von Gui Oliver die Würze, für dieses wunderbare Melodic-Rock-Meisterwerk. Stimmlich darf man den hochtalentierten Brasilianer, ohne weiteres, mit den großen Namen der Szene, wie beispielsweise Steve Perry oder auch Jimi Jamison vergleichen. Gerade durch die Verbindung zu Alessandro del Vecchio und Frontiers Records, der zentralen Anlaufstelle für den europäischen Melodic-Rock, kann man Gui Oliver sicher eine rosige Zukunft voraussagen. Unter all den großartigen AOR-Hymnen die dieses Album bereit hält, stelle ich euch hier noch kurz meine persönlichen Favoriten vor. Dazu gehört der Opener „Destiny Calling“, ein starker Einstieg. Extrem mitreißend, gekrönt durch einen super Refrain. Mit druckvollen Drums ausgestattet und einer getragenen Vocalline, kommt „Miracle Mile“ daher. Eindeutig im Fahrwasser von Journey, begeistert das wunderschöne „We Are One“. Bei „Long Live The Soulless“ stehen die Gitarren deutlich mehr im Vordergrund. Rolf Nordström mit toller Arbeit, übertroffen nur durch Gui Oliver’s starke Vocal-Performance. Die Halbballade „Julia’s Smile“ hat mich schon beim ersten Durchlauf voll in ihren Bann gezogen. Einfach nur wunderschön! „Hold On“ ist dann wieder deutlich rockiger, begleitet von sehr starken Keyboards. Ähnliche Merkmale weist auch „Eternal Dream“ auf, ein Song der mir kaum mehr aus dem Ohr geht. Ich würde ihn als meinen Top-Favoriten bezeichnen. „Road To Paradise“ beschließt das Mayank-Debüt. Eine großartige Hymne, ein würdiges Finale, mit einem ganz feinen Refrain. Das ist die ganz große Schule des Melodic Rock!

Ich sage danke für ein tolles Album. Gui Oliver und Alessandro del Vecchio haben ein ganz starkes Mayank-Debüt komponiert und mit Rolf Nordström und Nicholas Papapicco die perfekten Mitstreiter gefunden.

Glückwunsch und viel Erfolg mit dieser wundervollen Scheibe. In diesem Sinne, „Let’s get rocked, not infected!“

Band

Gui Oliver (Gesang)
Rolf Nordström (Gitarre)
Alessandro del Vecchio (Bass, Keys)
Nicholas Papapicco (Schlagzeug)

Titel

  1. Destiny Calling
  2. Billy Is On The Run
  3. Miracle Mile
  4. We Are One
  5. Long Live The Soulless
  6. Julia’s Smile
  7. Sign Of Love
  8. Hold On
  9. From The Heart
  10. Eternal Dream
  11. Road To Paradise
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